Hypnotherapie


Was Sigmund Freud für die Analyse war, ist Milton Erickson für die Hypnotherapie. Erickson betonte während seiner gesamten Tätigkeit die Einmaligkeit eines jeden Menschen und forderte entsprechend einen möglichst einmaligen Umgang mit jedem (seiner) Klienten. Starre Schemen mit Allgemeingültigkeit für die jeweiligen Störungsbilder - und die dahinter stehenden Menschen! - lehnte er kategorisch ab. Das macht ihn sehr sympathisch.

Die hypnosystemische Therapie verstärkt im Vergleich zur systemischen Sichtweise die hohe Autonomie im Suchprozess des Klienten. Außerdem die Einbeziehung des sogenannten Unbewussten durch Fokussieren auf Körpersignale, Intuitionen, Erinnerungen und unwillkürliche Anteile, die ein Teil unserer Erfahrung sind, die nur leider nicht von uns genutzt werden.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich führe niemanden in Hypnose, ich hole nichts aus Ihrer Vergangenheit hoch, während sie „schlafen“. Ich kann das nicht und will es auch nicht. Ich mache keine Rückführungen in frühere Leben.